Die Mitte Vietnams

Da Nang

Auf der Zugfahrt von Nord nach Süd findet etwa auf der Höhe von Hue ein interessanter Wetterwechsel statt. Ist es im Norden wolkig und regnerisch gewesen, klart der Himmel ab Hue merklich auf. Die Sonne kommt hervor und die Temperaturen steigen. Auch der Ausblick ist wundervoll. Auf der einen Seite vom Zug sieht man hohe Wellen, die an großen Felsen am Ufer brechen, zur anderen Seite grüne Palmen und Waldflächen. 

 

Nach den Tagen in der trubeligen Stadt und mit eher bedecktem Wetter freuen wir uns nun auf ein paar Tage am Strand.

 

Noch sind wir weiß, aber das wird sich schnell ändern, denn das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite: 30 Grad und Sonnenschein. 

Das Beste ist für uns jedoch der Strand, an dem weit und breit niemand anderes zu sehen ist, an dem wir den warmen Wind und die hellen Sonnenstrahlen ganz für uns genießen 

 

 

Mittags leben wir zur Zeit von frischen Säften und kleinen Snacks, wie Reis mit Gemüse. 

Die einheimische Küche schmeckt uns beiden. Wir füllen unsere Teller zwar meist verschieden, kommen aber beide auf unsere Kosten. 

Und bei einem sind wir uns ganz klar einig: Es ist absolut paradiesisch frisches Kokoswasser zu trinken und im Anschluss das Fruchtfleisch aus der Kokosnuss zu snacken.

 

 

Da Nang als Stadt hat einige aufregende Brücken, die über den Song Cam Le gehen. Darunter die Drachenbrücke, die ab den Abendstunden auffällig beleuchtet wird.  

 

Auf einer Landzunge steht "Lady Buddha", eine imposante weibliche Buddha-Statue aus Mamor, die die Stadt überblickt. 

Die über 70 Meter hohe Statue lässt sich vom gegenüberliegenden Strand und in weiten Teilen der Stadt sehen.

An unserem letzten Morgen stehen wir schon um 5 Uhr auf, schnappen uns eine Decke und machen uns auf zum Strand, um pünktlich zum Sonnenaufgang vor Ort zu sein. 

Das Hotel ist noch ganz dunkel, das Tor zur Einfahrt verschlossen, aber man lässt uns raus und wir sind überrascht, was uns am Strand erwartet. 

Schon der Parkplatz ist völlig zugeparkt. 

An unserem tagsüber so ruhigen Strandabschnitt herrscht um den Sonnenaufgang das rege Treiben. Einheimische kommen um Sport zu treiben, auf Booten ins Meer zu fahren und baden zu gehen. 

Wir finden trotzdem ein ruhiges Plätzchen etwas abseits vom Trubel und schauen gespannt Richtung Osten. 

Lange tut sich nichts am Himmel, es wird zwar merklich heller, aber erst spät erscheint die Sonne als leuchtende Kugel am Horizont. Der Smog über der Stadt verschleiert viel von den warmen Farben des Sonnenaufgangs. 

Dennoch, eins ist schon um kurz nach 6 Uhr klar, der Tag wird wieder heiß, die Sonne hat Kraft und die versprüht diese schon morgens. 

Drei Tage Strand sind genau das Richtige für uns gewesen, um die erste Urlaubsbräune zu erhaschen. 

Jetzt geht es weiter nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon). Kultur steht auf dem Plan. 


Alles Liebe 

Larissa 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Daniela Schmitz (Dienstag, 14 März 2017 14:51)

    Ganz, ganz wunderbar, liebe Larissa!!! Du schreibst, dass ich gleich Koffer packen mag :-)! Ein schönes Gefühl, Euch in so tollen Momenten zu wissen! Ich wünsche Euch eine unvergessliche und traumhafte Zeit und freue mich auf weitere Berichte:-)))) Kuss aus der Heimat !

  • #2

    Larissa (Dienstag, 14 März 2017 16:29)

    Liebe Schmitzi,
    Danke für deine herzlichen Wünsche und den lieben Kommentar! Deine Worte freuen uns beide sehr und wir versprechen weiterhin die Zeit zu genießen :)
    Weitere Berichte werden folgen, ist auch versprochen :) Toll, dass es dir gefällt und du uns auf der Reise begleitest!
    Alles Liebe, Larissa �