Auf nach Phuket

Unser neues Ziel ist Phuket, die größte Insel Thailands. Wir haben uns den Strand in Karon ausgesucht, weil er der Beschreibung nach weniger touristisch sein soll. Doch weit gefehlt. 

Die Idylle vom Strand in Da Nang ist hier nicht wiederzufinden. Über den Strand von Da Nang habe ich früher in der "Mitte Vietnams" berichtet. 

Dafür ein Sandstrand, der für mich wie Kuchenteig aussieht und Wasser, so warm wie in der Badewanne. Das ist ja auch schon mal echt schön!

Nach dem Flug von Vietnam nach Thailand legen wir zunächst einen Strandtag ein und freuen uns über die Entspannung. 

Sehr viel eindrucksvoller ist der kommende Tag, an dem wir uns einen Motorroller ausleihen und die Insel auf eigene Faust erkunden. 



Rollerfahren ist auf den meisten thailändischen Inseln nichts für Anfänger.  

Serpentinen, teilweise sandige Straßen und je nach Tageszeit ordentlich Verkehr.

 

Unser erster Stopp ist Monkey Hill, ein kleiner Berg nördlich von Phuket Town, auf dem ziemlich weit oben, Affen leben und frei herumlaufen. Die Aufregung und Vorfreude steigt mit jedem Meter, den wir weiter nach oben fahren und dann kommen sie. Erst nur ein paar, aber dann folgt ein Punkt, an dem bestimmt 50 Affen herumtollen, sich lausen, uns interessiert angucken und auch mal Keile austeilen. 

 

 

 

Besonders süß finden wir die vielen Jungtiere und diese Mutter mit ihrem Baby

 

Wir sind beide völlig verliebt in die intelligenten Tiere und können nicht genug bekommen. Als uns ein Einheimischer einige Erdnüsse gibt, sind wir schlagartig noch interessanter für die Affen. Sie nehmen sich die Nüsse sogar ganz sanft aus unseren Händen, wenn wir sie ihnen hinhalten. Andere suchen verspielt nach mehr Essbarem und klettern dabei schon mal am Bein oder Rucksack hoch. 

Während wir einige der Affen füttern, haben sich andere die parkenden Motorroller ausgesucht und lecken munter die Spiegel ab. 

 

Es fällt uns schwer die süßen Tiere zurückzulassen. Aber wir wollen weiter zu unserem nächsten Ziel Big Buddha

 

Im Süden den Insel steht auf einem Berg eine 45 Meter hohe Buddhafigur aus Mamor, die liebevoll Big Buddha genannt wird. 

Schon auf dem Weg können wir ihre Größe erahnen. Aus der Nähe wirkt sich natürlich noch viel imposanter. 

Es ist ein heiliger Ort, deswegen bekommen wir Tücher, um Beine und Arme zu bedecken. Mönche segnen Menschen und binden Wollfäden, sogenannte khwan, um das Handgelenk. Sie binden damit Glück und Gesundheit an den Träger. 

Unser letztes Ziel für heute ist Promthep Cape, ein Ausguckspunkt ganz im Süden von Phuket, von dem sich der Sonnenuntergang besonders schön beobachten lässt. 

Mit einer frischen Kokosnuss in der Hand setzten wir uns auf die Steinmauer am Rand des Aussichtspunktes und schauen ehrfurchtsvoll der Sonne beim Sinken und ins Wasser dippen zu. 

Der Blick kann für uns woanders kaum schöner sein. Im sanften Abendlicht schippern einige Boote vorbei und kleine Wolken ziehen vorüber. Mit jeder Minute, die vergeht, färbt sich der Himmel in anderen schillernden Farben. Wir sind begeistert und ganz still, beeindruckt von so viel Schönheit. 

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