Thailands Inseln im Westen - Koh Phi Phi und Koh Lanta

Koh Phi Phi

Von Phuket geht es auf unserer Reise weiter, wir nehmen die Fähre nach Koh Phi Phi. Zu Beginn der zweistündigen Fahrt ergattern wir zwei Plätze auf dem Sonnendeck und genießen von hier die Überfahrt. Die Sonne scheint schon morgens mit aller Kraft vom Himmel. Immer mal wieder erfrischt uns die überschwappende Gischt.

 

Koh Phi Phi besteht aus zwei Inseln, die eine ist bewohnt, die andere nicht. 

Auf beiden Insel finden sich jedoch weder Autos und noch Roller, man geht zu Fuß oder fährt mit dem Boot.

Wir haben das Gefühl, dass Phi Phi die Insel der Katzen ist. Streunende und Hauskatzen liegen nacheinander am Wegesrand, auf Steinmauern und laufen uns an der Strandpromenade entgegen. 

Für Katzenliebhaber ist Phi Phi ein Paradies

 

Aber auch für Badebegeisterte!

An unserem zweiten Tag auf der Insel unternehmen wir eine Bootstour zu verschiedenen Inseln und Buchten. 

Der erste Stopp ist direkt auf dem Wasser, es wird geschnorchelt. 

Für uns ist es das erste Mal schnorcheln. Mit einem erfrischenden Sprung vom Boot ins Wasser geht es auf in die spannende Unterwasserwelt. Das Wasser ist glasklar und angenehm warm. Der Anblick unter Wasser begeistert uns beide sehr: so viele bunte Fische 🐠🐡🦀 Ab sofort sind wir Schnorchelfans. 

 

Der bewohnte Teil der Insel unterscheidet sich von Strandabschnitt zu Strandabschnitt. Partybegeisterte kommen bei Pool- und Strandpartys auf ihre Kosten oder abends bei den Feuerschows am Strand. Getränke gibt es hier nicht zwingend in Gläsern, für den Strand bieten sich die kleinen Kunststoffbuckets eh viel besser an. Die sind auch für Pflanzen später auf dem heimischen Balkon sehr praktisch

 

 

 

Wer es ruhiger mag, legt sich an den südlichen der beiden sichelförmigen Strände. 

Hier gibt es luxuriöse Resorts, weniger Party und mehr Ruhe

 

Per Wassertaxi (etwa 10 Minuten Fahrt) oder auch zu Fuß (etwa 40 Minuten) gelangt man zum Long Beach. Unter anderem aus Neugierde auf den so schön beschriebenen Strand mach ich mich auf den Weg. Es erwartet mich tatsächlich ein paradiesischer Strand mit weißem Sand und türkiesblauem Wasser. Der Strand ist wundervoll, jedoch nicht unbekannt und daher relativ voll. Trotzdem ist er den Fußweg wert und die Erfrischung im Wasser macht den Fußweg auch schnell vergessen. Für den Rückweg entschiede ich mich dennoch für ein Wassertaxi. Das ist bedeutend schneller und bequemer. Der Blick vom Wasser aufs Land begeistert mich immer wieder aufs Neue. 

Koh Lanta

Mit einer anderen Fähre geht es für uns weiter auf eine etwas größere Insel - Koh Lanta. Im Gegensatz zu PhiPhi gibt es hier wieder Straßen, Autos und Motorroller. 

Je südlicher man auf der Insel fährt, desto schöner werden die Strände. Wir wohnen in einem Bungalow in unmittelbarer Strandnähe auf der Mitte der Insel. Der Sand ist warm und weich, aber es werden Algen ans Ufer geschwemmt und das Wasser ist voller großer Steine. Wir beschließen daher erneut einen Roller auszuleihen und fahren auf der Hauptstraße Richtung Süden, ständig in Begleitung eines wundervollen Blicks aufs Meer. 

Zum Mittagessen finden wir ein kleines Restaurant mit direktem Meerblick. Ich lerne heute einen leckeren Snack, Banane in Kokosmilch, kennen. Vielleicht ist es nur der fruchtig süße Geschmack, der mir so gut gefällt oder auch der Blick aufs Meer, das viele Blau und die Weite, die es so angenehm für die Augen macht. 

Strände ohne Algen und Steine finde wir recht schnell. Hier lässt es sich deutlich besser baden und im Wasser erfrischen. Immer wieder zwischendurch machen wir uns die Schönheit der Natur bewusst und spüren Glück und Freude in uns, das alles gerade zu erleben. Das regelmäßige Eincremen mit Sonnencreme und Ausschütteln des Handtuchs vom Sand werden zu Luxusproblemen. Sorgen, Stress und Unruhe des Alltags sind ganz weit weg von uns. Stattdessen lassen wir andere an uns heran. Zum Abend klettern einige Affen aus den dichten Bäumen am Strand in Richtung Wasser. Die frei lebenden Tiere sind recht scheu aber auch neugierig. Wir merken ihnen ihren inneren Konflikt an, immer wieder kommen sie auf uns zu, weichen dann aber zurück in den Schutz der Bäume. 

Sie sind definitiv nicht so mutig wie die vom Monkey Hill in Phuket. 

Kurz vor Sonnenuntergang wird es für uns Zeit, auf den Roller zu steigen und nachhause zu fahren. 

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