Golf von Thailand Koh Tao und Koh Samui

Koh Tao

Die Überfahrt von den Inseln im Westen des Festlands zu denen im Osten ist eine spannende Sache. In etwa 12h bringen uns kleine und größere Reisebusse in Abwechslung mit Fähren ans neue Ziel. Gleich zu Beginn ist auch eine Autofähre dabei, die durchaus eine Abwechslung ins Inselhopping bringt.  

Koh Tao wurde uns von einigen Weggefährten wärmstens als die beste aller thailändischen Insel empfohlen. Die Erwartungen sind hoch, vielleicht zu hoch. Ja, die Insel ist schön und hat ihre Vorzüge, aber der Weg zum Strand ist beschwerlich und lang und der Sand recht steinig. #Firstworldproblems?!

Trotzdem sind wir mit der Zeit auf den Geschmack gekommen. Nicht nur bei den Stränden auch beim Essen. Relativ weit im Süden der Insel gibt es eine Gasse mit diversen veganen Cafés und Restaurants. Zum Beispiel die zwei folgenden. 

I Love Salad

Ein kleines Café mit veganen und klassisch zubereiteten Speisen, nicht ganz preiswert, aber absolut frisch und lecker. Wir haben uns anfangs vom veganen Eis mit Nusstopping überzeugt. Die Basis ist Kokosmilch, deshalb schwingt auch im Vanilleeis ein leichter Hauch Kokos mit. Für mich kommt dieses Eis so überraschend, dass ich es nur genießen kann. 

 

Zur Wahl stehen darüber hinaus Frühstück und Mittagessen. Jedes Gericht wird, sofern es der Fall ist, als vegetarisch oder vegan gekennzeichnet, was die Auswahl für mich deutlich vereinfacht. 

Sehr empfehlenswert ist das vegane Porridge mit Bananen und Zimt und der vegane Kichererbsenburger. Hülsenfrüchte fehlen mir in Thailand schon ein wenig auf dem Speiseplan, umso mehr bin ich von dem Kichererbsenbratling begeistert. 

South Beach

Hier gibt es ein tolles Angebot an veganen Speisen. Richtig geflasht hat mich das vegane Omelett auf Tofubasis mit ganz viel Zwiebel. Sorry liebe Julia, dass du da heute durch musstest. 

Der Weg zu den Stränden ist auf Koh Tao leider nicht so einfach wie auf Phi Phi oder Phuket. Leider besteht der größte Teil der Insel auch mehr aus einem Ufer aus Felsen als aus feinem Sandstrand. Für den ersten Tag haben wir uns einen der Sandstrände ausgesucht und sind ohne Roller den Weg angetreten. Das war ein eher mittelschwerer Fehler oder sagen wir besser, die Chance auf ein tolles Workout. Der Strand liegt direkt hinter einem bewaldeten Berg, über den man rüber muss, ehe man an die Badestelle kommt. In der warmen Mittagssonne haben wir uns über die Serpentinen des etwa 100

Meter hohen Berges gemacht und unterwegs Freundschaft mit diversen Mücken geschlossen. Der Weg fühlt sich auch ohne Meer wie Badeurlaub an. 

 

Aber die Mühe wird belohnt. 

Am Ende des Weges wartet das erfrischende Meer und ein schattiges Plätzchen auf uns. Ein schöner Strand und frische Kokosnüsse. 

In den folgenden Tagen werden wir von einem "strahlend" grauen Himmel und monsunartigen Regenfällen begleitet. Die Haut bekommt ein wenig Pause und wir haben Zeit für guten Kaffee, Kunst und Kartenspiele. 

Koh Samui

Auch auf Koh Samui hält sich der Regen noch ein paar Tage. Zeit die Regenponchos auszuführen und einen Spaziergang zu machen. Wir lernen dabei ein schönes Restaurant in einem Yoga Resort kennen. 

Radiance Restaurant

Das Restaurant liegt direkt am Strand. Tische und Stühle stehen im Sand, unser Blick schweift während des Essens direkt über das Meer. Die Speisekarte ist vielfältig und im Vergleich zu vielen lokalen Restaurants nicht ganz günstig, aber im Vergleich zu Deutschland immer noch gut. Vegane Optionen sind extra ausgewiesen, genauso wie raw food und vegetarische Speisen. Das Essen ist köstlich! Wir finden hier auch endlich das Kokos-Bananen-Dessert wieder. 

Koh Samui hat einige schöne Strände. Wir verbringen unsere Tage jedoch nur an einem, dem Lamai Beach. Der Strand wird immer mal wieder durch Resorts und Hotels unterbrochen, zieht sich insgesamt jedoch über einige Kilometer am südöstlichen Rand Samuis entlang. Es ist ein schöner Sandstrand mit einige Felsen in Ufernähe und Palmen. 

Für uns könnte die Zeit auf den Inseln Thailands nicht schöner ausklingen. 

Jetzt geht es weiter nach Bangkok. Ein letztes Abenteuer auf dieser Reise. 

Bis bald, 

Larissa 

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