Bangkok

Bangkok, eine Stadt, die niemals schläft, begrüßt uns mittags mit strahlendem Sonnenschein, 35 Grad und einer leichten Briese. In den Straßen und Gassen sind Garküchen, Foodmärkte und Essenstände aufgebaut, die Menschen sind emsig unterwegs, zu Fuß, per Roller und im Auto 

Wir schnappen uns ein Tuk Tuk und fahren Richtung Königspalast. Für etwa 15€ Eintritt kann man diesen und die Tempelanlage Wat Phra Kaew besichtigen. Nicht ganz günstig, aber wahrlich beeindruckend. 

Gewaltige Tempel schillern hier in bunten Farben und viel Gold. Fantasievolle Figuren stehen Wache und ein Smaragdbuddha, der eigentlich aus Jade ist, thront auf einem hohen Altar. 

Die Paläste sind nur bis 16 Uhr geöffnet, wir freuen uns daher noch Zutritt zu bekommen und schieben uns mit Menschenmassen zwischen den Tempeln über das Gelände. 

 

Auf der Tempelanlage gibt es auch ein Museum über die traditionelle Textilherstellung in Thailand und eine Ausstellung festlicher Kleider der Königin Sirikit. Wir bekommen einen guten Einblick in die thailändische Kultur. 

Thailand hat mehr als 300 Tempelanlagen. Ein paar davon konnten wir besuchen. Die vielen Blumen an den Buddhafiguren und die kleinen Tempel auf den Grundstücken waren uns anfangs neu. Aber schnell gehören sie zum Straßenbild dazu. Genauso wie die Angewohnheit, Schuhe in privaten Häusern, Tempeln und einigen Geschäften auszuziehen. Es sind die kulturellen Eigenheiten, die die Reise für uns mit ausmachen.

Genauso wie eine Schifffahrt auf dem Chao Phraya und ein Blick aus der Luft auf Bangkok, von dem ich weiter unten mehr berichte. 

Im Zentrum Bangkoks gibt es einen Straßenzug mit diversen Restaurants, die ein vielfältiges veganes Angebot haben. 

Zwei davon haben wir ausprobiert und sind immer noch verliebt in die Schokopancakes. Doch lies und sieh selbst ;) 

May Kaidee

Zuerst waren wir im May Kaidee, einem Restaurant, das typisch thailändische Speisen ohne tierische Bestandteile anbietet. Neben klassisch zubereiteten Milchshakes, Lassis und Pancakes, gibt es auch einige vegane Optionen mit Sojamilch. Sehr lecker ist auch das Kürbis-Hummus, dass mich sehr begeistert hat 

Ethos

Das Ethos ist ein Restaurant, in dem man auf dem Boden Platz nimmt. Gemütliche Sitzkissen sind um niedrige Tische verteilt, welche mit frischen Blumen geschmückt sind. Als wir zum Essen kommen, hat sich eine kleine Katze auf einem der Kissen gemütlich zusammen gekringelt. Wir fühlen uns direkt wohl, ein schöner Ort für eine kleine Mittagspause. 

Wir probieren vegane Schokopancakes mit Mandeln und Kokosmilch und erleben ein geschmackliches Paradis. Es sind für uns die besten Pancakes, die wir seit langem gegessen haben. So locker und fluffig, so süß und überhaupt nicht trocken. 

One Night in Bangkok

Um unseren Besuch in Bangkok abzurunden, verschlägt es uns am Samstag Abend in die Sky Bar, die im 64. Stock auf dem Dach des Sky Towers ist. Von hier aus lässt sich bei Livemusik und Cocktails ein einzigartiger Blick über Bangkok erhaschen und die trubelige Stimmung aus der Luft beobachten. 

Die Lichter der Autos bewegen sich so flink wie Ameisen über die Autobahn. Einige wenige Sterne lassen sich trotz der hellen Beleuchtung über der Stadt ausmachen. Zeit, um den letzten Monat Revue passieren zu lassen. Es war eine tolle Zeit, wir haben so viel gesehen, entdeckt und erfahren. Wir sind dankbar für das leckere Essen, das erfrischende Meer und die freundliche Kultur. 

Bis bald Südostasien!


Und liebe Julia, noch mal Danke für deinen verständnisvollen Umgang mit meinen veganen Essvorlieben. 


Alles Liebe Larissa 

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