Yoga nach dem Laufen

Hallo ihr Lieben, ab sofort widme ich mich auf dem Blog einer neuen Kategorie.

Viele von uns verbringen einen Großteil ihrer Freizeit mit Sport und powern sich dabei ordentlich aus. Vieles lebt von einer Balance, so auch das Laufen. Unsere Muskeln, Sehnen und Bänder profitieren von einem regenerierenden Ausgleich. Deshalb kommen hier ab sofort meine Lieblings-Yoga-Übungen, die dich nach dem Sport oder vor dem Schlafengehen runterbringen, morgens erfrischen und in die Länge ziehen und nach einem anstrengenden Bürotag lockern und beweglich machen.

 

Heute gehts also ums Dehnen und hier als erstes um die Beine.

Die "Taube" ist eine Asana, die die Hüfte öffnet und die Oberschenkel streckt, für mich wunderbar nach dem Laufen. Sie hilft sehr gut dabei, nicht zu verkürzten.

Ausgangspunkt ist der Vierfüßlerstand.

Deine Hände sollten dabei unter deinen Schultern und deine Knie unter deiner Hüfte sein.

Nimm nun deinen linken Fuß zu deiner rechten Hand und strecke das rechte Bein weit nach hinten.

Die Idee ist, das linke Schienbein möglichst parallel zur Mattenvorderkante zu legen, der Fuß ist dabei geflext. Keine Sorge wenn es eine Weile braucht. Es geht vor allem um die Öffnung in der Hüfte und das klappt auch mit angewinkeltem Bein.

Mit deiner Einatmung kannst du dich noch tiefer setzen und das rechte Bein noch weiter in den Boden drücken. Halte diese Asana für 30 Sekunden und wechsle dann die Seite.


Um deinen Oberschenkelrückseite zu dehnen, empfehle ich dir die "Pyramide". Dazu machst du einen Ausfallschritt von etwa einem Meter, die Füße stehen hüftbreit und parallel nebeneinander, nicht auf einer Linie.

Nun strecke deine Arme seitlich des Kopfes in die Höhe.

Gehe mit geradem Oberkörper in eine waagerechte Position. Bitte ziehe deine Arme noch ein Stück weiter nach vor, um die richtig aus der Hüfte zu ziehen. Spürst du die Dehnung in den Oberschenkelrückseiten?

Wenn du noch ein bisschen mehr möchtest, dann gehe weiter und bring den geraden Oberkörper weiter nach unten, als ob du mit deiner Nasenspitze dein Knie berühren möchtest. Ziehe dich dabei weiterhin stark aus der Hüfte.


Nach den Beinen nun noch eine Asana zur Dehnung des Brustraums und der Arme. Vor allem bei Cardio-Sportarten wird unser Zwerchfell und die Atemhilfsmuskulatur gut beansprucht. Die folgende Asana liefert dir eine wunderbare Gegenbewegung. Sie hilft dir den Oberkörper aufzurichten und lang zu machen.

Gehe einen kleinen Schritt durch eine Tür in den Raum hinein, strecke deine Arme nach hinten und halte dich mit deinen Händen am Türrahmen fest. Deine Füße bleiben geschlossen auf dem Boden stehen.

Nimm einen Atemzug und atme tief aus, dabei streckst du deine Arme durch und kommst mit dem Oberkörper nach vorn. Atme tief ein und wieder aus und komme mit dem Oberkörper zurück in einen geraden Stand. 

Wiederhole diese Asana einige Male.

 

Ich wünsche dir noch eine sportliche Woche.

Viele Grüße

Larissa